Eigene Chrome Extension nutzen

Um eine selbst entwickelte Chrome Extension zu nutzen, müssen die Quellcode-Dateien als „Entpackte Erweiterung“ geladen werden.

Nimm beispielsweise „remove-element“, die ein Element auf einer Webseite temporär entfernen kann. Dies ist für einen Web-Entwickler in manchen Situationen sinnvoll. Hier findest Du den Quellcode, den Du als ZIP downloadest:

Chrome Extension packen

 

Auf Deinem Rechner entzippst Du das Paket. Anschließend öffnest Du in Chrome die Erweiterungen:

Chrome Extension packen2

Dann hakst Du Entwicklermodus an und klickst auf „Entpackte Erweiterung laden“:

Chrome Extension packen3

Du navigierst bis zum Ordner, in dem sich die Manifest-Datei befindet und klickst „OK“. Nachdem Du Chrome neu gestartet hast, kannst Du Deine Erweiterung nun nutzen:

Chrome Extension packen4

Das richtige Template für Deine Homepage aussuchen

Früher habe ich mit zwei linken Händen Homepages selbst gebastelt – so sahen die dann auch aus. Heute bin ich schlauer und nutze Templates, also „Gerüste“ von Design-Profis, die ich nur noch mit meinem Content füllen muss. Hier erfährst Du, wie Du das richtige Template aussuchst.

Ich gehe also auf eine Plattform, auf der man Templates kaufen kann, z.B. Theme-Forest. Meistens bekommst Du in Theme-Forest eine Live-Vorschau Deines Templates – Du kannst sie also fast wie in Echt ausprobieren! Beachte bei den Preisen, dass hier noch 2$ für die Bezahlung mit Paypal hinzukommt und noch eine Umsatzsteuer, die bei mir das letzte Mal bei 21,3% lag. Die Standard-Lizenz ist auch nur für ein Endprodukt gültig; für Lizenzdetails siehe hier.

Zuerst also suche ich nach einem Template zu meinem Thema. Wenn ich beispielsweise eine Homepage zum Bewerben einer Wohnung baue, gebe ich „property“ (engl. für Immobilie) ein. Außerdem filtere ich nach dem Preis: teurer, als 30$ darf es bei mir meist nicht sein. Auch filtere ich nach dem Template Typ. Am wichtigsten sind für mich WordPress-Templates oder Site Templates (das sind einfache Web-Templates, die auf „nichts“ aufbauen).

Die jetzige Auswahl an Templates ist schon recht vernünftig. Nun lege ich mir eine (Excel-)Tabelle an, mit verschiedenen Kriterien, um die einzelnen Templates zu beurteilen. Diese Tabelle wird im Laufe der Sichtung wahrscheinlich noch um das eine oder andere Kriterium wachsen, weil mir etwa in einem Template ein Feature geboten wird, was ich unbedingt haben möchte.

Es gibt projekt-spezifische Kriterien, und allgemeine Kriterien, die immer wichtig sind. Letztere sind:

1.) Responsive Design: Heutzutage muss eine erfolgreiche Homepage auch an die mobilen Nutzer denken. Google sortiert Websiten, die das missachten gnadenlos von der mobilen Suche aus. Deine Seite soll also auch auf Tablets und Smartphones schön aussehen, nichts anderes bedeutet Responsives Design. Als Schnelltest kannst Du einfach mal im Chrome auf das Smartphone-Icon klicken und ein Device aussuchen:

2.) Geschwindigkeit: Mindestens der sichtbare Bereich muss schnell geladen werden. Ob etwas im nicht-sichtbaren Bereich länger zum Landen braucht, ist erstmal zweitrangig. Der Besucher muss sich ohnehin erst einmal ein paar Sekunden zurecht finden.

3.) Einfache Navigation: Selbst wenn ein Design-Papst das Template entworfen hat; die meisten Leute wollen nicht erst durch ein Labyrinth an Menüs, zweifachen Dropdown-Listen und Klickpfaden, um zufällig und mit Kopfschmerzen zu ihrem Ziel zu gelangen. Die Regel lautet also: die Navigation muss so einfach sein wie möglich. Wenn Du selbst zu lange brauchst, um Dich zu orientieren, verwerfe das Template.

4.) Ästhetik: Das Template soll modern und schön sein und im Idealfall noch den besonderen Kick haben (zum Beispiel mit smarten Hover-Effekten).

5.) Browser-Kompatibilität: Es ist keinesfalls selbstverständlich, dass das Template auf jedem Browser gleich aussieht. Daher öffne die Live-Vorschau mal mit verschiedenen Browsern aus (mind. Chrome, Firefox und Internet Explorer).

Word Press (Theme: Twentyfifteen): nur Auszug (excerpt) der Startseiten-Artikel zeigen

Du möchtest nicht, dass auf Deiner Startseite die vollständigen Artikel erscheinen, aber trotzdem das Twentyfifteen-Theme nutzen. Hiermit geht das schnell & einfach:

Die Macher des Twentyfifteen haben sich offensichtlich gegen eine Darstellung von verkürzten Artikeln auf der Startseite entschieden. Ich möchte dies trotzdem, weil sonst die Übersicht verloren geht. Auch schalte ich Google-Werbung innerhalb meiner Texte auf den Einzel-Artikelseiten, die dann logischerweise weniger besucht werden. Es entgeht mir also bares Geld. Wer tiefer in das Thema einsteigen will, ließt diesen englischen Artikel, wer schnell zum Ergebnis kommen möchte ließt einfach weiter. Du musst einfach die Datei

wp-content\themes\twentyfifteen\content.php

ändern. Zuerst speicherst Du eine Sicherheitskopie dieser Datei. Dann löschst Du alles, was zwischen <div class=“entry-content“> und </div><!– .entry-content –> steht, und ersetzt es mit:

 
 <?php
if ( is_single() ) :
 /* translators: %s: Name of current post */
 the_content( sprintf(
 __( 'Continue reading %s', 'twentyfifteen' ),
 the_title( '<span class="screen-reader-text">', '</span>', false )
 ) );
 
 wp_link_pages( array(
 'before'      => '<div class="page-links"><span class="page-links-title">' . __( 'Pages:', 'twentyfifteen' ) . '</span>',
 'after'       => '</div>',
 'link_before' => '<span>',
 'link_after'  => '</span>',
 'pagelink'    => '<span class="screen-reader-text">' . __( 'Page', 'twentyfifteen' ) . ' </span>%',
 'separator'   => '<span class="screen-reader-text">, </span>',
 ) );
else :
 
/* translators: %s: Name of current post */
 the_excerpt( sprintf(
 __( 'Continue reading %s', 'twentyfifteen' ),
 the_title( '<span class="screen-reader-text">', '</span>', false )
 ) );
 
 wp_link_pages( array(
 'before'      => '<div class="page-links"><span class="page-links-title">' . __( 'Pages:', 'twentyfifteen' ) . '</span>',
 'after'       => '</div>',
 'link_before' => '<span>',
 'link_after'  => '</span>',
 'pagelink'    => '<span class="screen-reader-text">' . __( 'Page', 'twentyfifteen' ) . ' </span>%',
 'separator'   => '<span class="screen-reader-text">, </span>',
 ) );
endif;
 
 ?>

Die default-Länge eines Auszugs (excerpt) liegt bei 55 Wörtern. Da meine Teaser jedoch wesentlich kürzer sind, ändere ich die Länge auf 30 Wörter. Dazu muss ich in

\wp-content\themes\twentyfifteen\functions.php

folgende zwei Zeilen ganz am Ende hinzufügen:

function twenty_fifteen_excerpt_length( $length ) {
return 30;
}
add_filter( 'excerpt_length', 'twenty_fifteen_excerpt_length', 999 );

SPAM-Verdacht: Delivery Status Notification (Failure)

Eine Email mit Betreff: „Delivery Status Notification (Failure)“ löschst Du erstmal nicht leichtfertig, weil sich dahinter ja etwas Wichtiges verbergen kann. Mit diesem Artikel kannst Du solche Emails zukünftig als Spam entlarven.

1.) Du läßt Dir den sogenannten Quelltext der Email anzeigen:

Delivery Status Notification (Failure)

2.) Viele Werte im Quelltext einer Email können gefälscht werden. Beim aller-obersten „Received“ ist das jedoch nicht möglich, denn diese kommt von Deinem eigenen Mailserver (bzw. dem Deines Providers). Die erste Zahl in eckigen Klammern bezeichnet den Computer, von dem Dein Mailserver die Email bekommen hat:

Delivery Status Notification (Failure) 2

3.) Mit dem IP Location Finder kannst Du nun den „Wohnort“ dieses Computers ermitteln. Wenn der Computer nun in China oder Russland steht und ich normalerweise keine Emails von dort bekomme, schmeiss ich die Email einfach weg. Im konkreten Fall meiner Email mit dem Betreff: „Delivery Status Notification (Failure)“ stand der Computer jedoch in New York, woher ich durchaus eine Email bekommen könnte. Nun war jedoch der Absender angeblich: „MAILER-DAEMON@projekt-fisch.de“, wobei projekt-fisch.de die Domain zu meiner eigenen wunderbaren Projekt-Suchmaschine für Freelancer ist. Mein eigener Server steht jedoch in Frankfurt und nicht in New York, weshalb ich diese Email nun bedenkenlos löschen konnte.

Internetverbindung Deiner Wohnung ermitteln

Wenn Deine Mietwohnung eine schnellere Internetverbindung hat, als Deine Konkurrenz, kann das den Ausschlag geben. Ließ weiter, um zu ermitteln, wie schnell das Internet in Deiner Wohnung ist.

Viele Mieter suchen eine stabile, kostengünstige und schnelle Internetverbindung, sprich DSL. Hier findest Du für Deine Wohnung eine Übersicht aller DSL-Angebote und seiner Alternativen (Kabel, LTE usw.). Da Du den Mieter mit einem möglichst schnellen Internet überzeugen möchtest, nimmst Du nicht den billigsten Tarif, sondern den schnellsten. Um sicher zugehen, dass die Angaben korrekt sind kontaktierst Du ihn am besten per Email direkt und lässt Dir die Geschwindigkeit nochmal bestätigen. Ich füge in meinem Exposé noch hinter die Geschwindigkeit den Zusatz (nach Angaben des Anbieters) hinten an.

Du kann mit Laptop und UMTS-Stick oder Deinem Smartphone in jeden Raum Deiner Wohnung ans Fenster gehen und die reale Bandbreite Deines Netzes mit testmy.net selbst mal messen.

Frage auch bei der WEG-Verwaltung nach; ich habe schon den Fall erlebt, dass ein namhafter, großer deutschlandweiter Anbieter aus baulichen Gründen nicht im Haus genutzt werden durfte. Auch kannst Du die anderen Bewohner des Hauses mal fragen. Die haben sicherlich schon viel Zeit auf die Suche nach dem Optimum aufgewendet und können Dir daher gute Tipps geben.