Mietwohnung in Anzeigenblatt bewerben

Im Immobliengeschäft der Klassiker: Mietwohung bewerben im kostenlosen Anzeigenblatt. In meiner Lieblingsstadt Görlitz nennt sich dieses Blatt „Niederschlesischer Kurier“. Dieser erscheint jeden Samstag; der Anzeigenschluss ist der Dienstag.

Für Privatleute, welche Nachmieter suchen ist die Anzeige relativ günstig. Vermieter jedoch, werden wie Gewerbliche behandelt und müssen den relativ teuren Tarif nach Millimetern zahlen. So kostet eine durchschnittliche Wohnungsanzeige (33 Zeichen Überschrift, 218 Zeichen Text, mit etlichen Abkürzungen gespickt: KM, WM, gute Verkehrsanbind.) in der Lokalausgabe Görlitz (39.460 Exemplare, Görlitz und Dörfer im Umkreis von ca. 10 km) brutto 20,56 € pro Woche, also in 4 Wochen 82,24€. In der Gesamtausgabe (Bautzen, Bischofswerda, Löbau, Zittau, Kamenz, Görlitz, Niesky – Auflage: 234.000) kostet die Woche brutto 97,03 €, also 388,12€ in 4 Wochen – das übersteigt den Monatsmietgewinn in Görlitz bei Weitem und scheidet für mich daher aus.

Für die Variante der Lokalausgabe fallen mir zwei Szenarien ein, die mir bei der Mietersuche nützlich sein könnten:
1.) ein Görlitzer sucht für einen Bekannten, der in die Stadt ziehen möchte und
2.) ein Görlitzer möchte innerhalb Görlitz umziehen, warum auch immer …

Beide Szenarien halte ich zwar für realistisch, jedoch werden sie wohl kaum die Masse an Interessenten bringen. Die Mieter-Suchanzeigen, die im Anzeigenblatt zu finden sind, sind überwiegend von Maklern. Denen dienen sie auch als Eigenwerbung, deren Kosten sie praktischerweise auch noch an die Vermieter weiterreichen können. Da die Anzeigen in Relation zu den Mieteinnahmen nicht gerade billig sind, muss man sich diese Form der Mieter-Anwerbung schon sehr genau überlegen.

Google: „We’re sorry… … but your computer or network may be sending automated queries.“

Gelöst: Google hat heute, aus heiterem Himmel, meine Suche mit einem „We’re sorry… … but your computer or network may be sending automated queries. To protect our users, we can’t process your request right now.“ beantwortet:

re sorry but your computer or network may be sending automated queries

Da ich es nicht war, muss entweder jemand im fonic-Netzwerk einen Bot auf Google losgeschickt haben oder der Google Aufpasser läuft Amok. Da ich nun nicht auf Bing o.Ä. ausweichen möchte, hab ich mein Tor Browser gestartet. Und, wie zu erwarten, meine Anfrage kommt aus einem anderen Netzwerk und ich kann Google wieder nutzen. Das Surfen mit dem Tor Browser ist etwas langsamer, aber erfüllt seinen Zweck. Außerdem werde ich in dieser Session nicht zum Retargeting-Opfer!

Ich denke, dass dieser Spuk wieder in ein paar Stunden vorbei ist und ich Google wieder wie gewohnt nutzen kann.

Update: Tatsächlich war der Spuk nach 2 Stunden beendet und Google rennt nun wieder.

WordPress: Plugins auf die keiner verzichten kann

Schaue auch bei WordPress-Plugins für Nischenseiten (hier im Blog)

Schaue auch bei WordPress-Plugins für Journale (hier im Blog)

Wenn WordPress das Skelett ist, sind Plugins das Fleisch. Es gibt unzählige WordPress-Plugins, aber das sind die wichtigsten:

1.) Immer wenn ich einen neuen WordPress-Blog einrichte, installiere ich zuerst ein Schutzschild gegen die Spam-Kommentare. Es ist nämlich unglaublich wie schnell nach einem Blog-Launch schon die ersten Spam-Kommentare eingehen und mein Email-Postfach verstopfen. Akismet ist zwar der Platzhirsch, kostet jedoch für kommerzielle Seiten 5$/Monat. Daher nehme ich die kostenlose und effektive Waffe gegen den Spam: Antispam Bee. Deaktiviere gleich in den Settings die Option „Notification by email“, weil Du sonst immer eine Email bekommst, sobald ein Spam-Kommentar gepostet wird.

2.) Da ich ziemlich viele Artikel mit Programmcode poste, brauche ich einen gescheiten Syntax-Highlighter für verschiedene Programmier-Sprachen. SyntaxHighlighter Evolved hat sich da für mich sehr bewährt, einfach in eckigen Klammern die Sprache markieren, z.B.

code

Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

SyntaxHighlighter Evolved

3.) Mit Werbung im Internet kann man immer weniger Geld verdienen, weil immer mehr Menschen Adblocker einsetzen. Bei Google Adsense bekommt der Webseiten-Betreiber nur dann Geld, wenn ein Besucher auf die Werbung klickt(!). Wenn jedoch keine Werbung angezeigt wird, wird auch nicht drauf geklickt. Eine Möglichkeit das zu Umgehen sind Affiliate-Links des Amazon-Partnerprogramms, die durch die Adblocker nicht geblockt werden. Daher installiere ich um Geld zu verdienen: AmazonSimpleAdmin. Weitere Infos findest Du hier

4.) Backups sind langfristig das Rückgrat jeden Blogs, also BackWPup

Von mir nicht getestete Liste an Vorschlägen

Google XML Sitemaps

Limit Login Attempts

Ultimate Nofollow
Erweitert den Link-Dialog im Editor um die Möglichkeit nofollow zu aktivieren.

WordPress SEO by Yoast
Ein Plugin für die Suchmaschinenoptimierung.

WP Super Cache
(empfohlen von Peer Wandiger) Sorgt für die Zwischenspeicherung der einzelnen WordPress-Artikel und -Seiten und damit für die Entlastung des Servers und der Datenbank. Das Ergebnis sind schnelle Ladezeiten und mehr Besucher.

WordPress: Unable to create directory wp-contents/upload

Gelöst: Kurz nach der Neuinstallation meines WordPress-Blogs (läuft auf IIS 7), als ich Bilder für den Post hochladen wollte, bekam ich folgende Fehlermeldung:

Unable to create directory wp-contents/upload. Is its parent directory writable by the server?

zu deutsch:

Die hochgeladene Datei konnte nicht nach wp-content/uploads verschoben werden.

WordPress-unable-create-directory-error-message
oder alternativ:

Cannot create folder

Dank dieses englischen Posts fand ich eine sehr einfache Lösung:

  • Mache einen Rechtsklick auf den Ordner \wp-content und gehe in Eigenschaften.
  • Öffne den Tab Sicherheit und gehe auf Bearbeiten.
  • Zuletzt mache einen Rechtsklick auf den User „IUSR“ oder „IWPG_admin2“ (oder eine Abwandlung davon) und gib ihm alle Rechte, bis auf „Vollzugriff“ und „spezielle Berechtigungen“

wordpress-unable-create-directory-loesung

Übrigens funktioniert der Upload ebenso nicht, wenn ein Umlaut (ä,ö,ü) im Dateinamen ist.

WordPress: Installation auf Deinem Computer/Server

Das Installieren von WordPress ist ganz einfach, auch wenn so manche im Internet umherirrende Anleitung etwas anderes suggeriert.

0.) Voraussetzung: Du hast einen laufenden Webserver der an Port:80 lauscht.

1.) WordPress herunterladen & entzippen.

2.) Inhalte vom Webroot-Ordner löschen & Inhalte vom Ordner /wordpress in den Webroot-Ordner verschieben.

3.) wp-config-sample.php in wp-config.php umbenennen.

4.) Datenbank und Datenbank-User anlegen und diese in wp-config.php eintragen. (Mit Plesk geht das über Websites&Domains -> meine Domain -> Datenbanken -> Neue Datenbank hinzufügen)

5.) Rufe http://localhost auf, fülle das Formular aus, notiere das Passwort & klicke „Install WordPress“. (Bei Plesk habe ich keine Möglichkeit gefunden, auf diese Startseite direkt zuzugreifen – also muss ich auf die erfolgreiche Domain-Konnektierung (Anleitung für Host Europe) warten.)

6.) Einloggen.