die SISTRIX Toolbox / der Sistrix Sicherbarkeitsindex

Sitrix gilt laut http://www.onpagedoc.com/blog/beste-seo-tools-2014-das-sind-die-beliebtesten-seo-helfer-im-deutschsprachigen-raum/ als beliebtester SEO-Helfer im deutschsprachigen Raum 2014. Deshalb und weil es davon eine kostenlose Version gibt, probier ich’s aus.

sistrix.de/ ködert mich mit der Eingabe einer beliebigen Domain im Suchfeld. Ich gebe www.projekt-fisch.de und freue mich schon auf die SEO-Analyse meiner Projekt-Suchmaschine. Ich werde jedoch erstmal aufgefordert mich anzumelden. Natürlich wollen die meine persönlichen Daten. Eine stillgelegte Telefonnummer einzugeben hat keinen Zweck, denn um die Anmeldung erfolgreich abzuschließen braucht man einen Aktivierungscode, der per SMS kommt. Dann erst bekomme ich meine Nutzerdaten per Email zugesandt. Alles erstmal nicht sonderlich sympatisch.

Ein paar Clicks später kann ich endlich meinen projekt-fisch.de eingeben. Und siehe da, es öffnet sich nun endlich das ersehnte Dashborad mit den SEO-Analysen. Einige Kennzahlen/Konzepte sind mir fremd. Die Kurzerklärungen könnten etwas aussagekräftiger sein, jedoch die Kurzvideos sind als Erklärung klasse. Man erhält nicht nur erschöpfende Erklärungen zu den Kennzahlen, sondern lernt nebenbei noch etwas SEO im Allgemeinen.

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Mein Sichtbarkeitsindex liegt derzeit bei 0,0002 – das klingt, als hätte ich noch Luft nach oben 😉 Der Sichbarkeitsindex scheint in Sachen allgemeiner Relevanz den verstorbenen PageRank zu ersetzen. Es werden für 250.000 landesspezifische Keywords Top-100-Listen gebildet. Die genaue Berechnung findet man hier. Wobei die Vergleichbarkeit zweier Seiten mit dem Sistrix-Sichtbarkeitsindex nicht ganz genau sein dürfte. Bei einer meiner Seiten habe ich aktuell einen Wert von 0.02, mein Kollege einen von 0.0. Dabei hat er mit 793 Google-Klicks (lt. Search Console) fast 4 mal so viel Google-Besucher im vergangenen Monat gehabt, wie ich: 191 (lt. Search Console). Allerdings muss man auch sagen, dass unsere beiden Projekte jeweils völlig unterschiedliche Themen beackern, und für einen solchen Vergleich wohl auch der Sistrix Sichtbarkeitsindex nicht ausgelegt ist.

Wenn ich „Links“ als Kennzahl herausgreife, sind damit die Links gemeint, die auf meine Website verweisen. Sistrix gibt hier 0 an, laut Google Webmaster Tools sind es jedoch 1.246. Ok, ein Unternehmen aus dem beschaulichen Bonn, kann es mit den Mega-Monster-Rechenzentren von Google in Sachen Crawler eben nicht aufnehmen.

Eine richtig spannende Übersicht sind die Keyword-Rankings am Ende der Seite (Sitrix scheint mich doch schon ein paar Wochen zu beobachten). Dort sehe ich, wo ich mich bezüglich wichtiger Keyword-Kombinationen befinde: bei „freiberufler projekte“ befinde ich mich angeblich auf Rang 55. Das probier ich doch gleich mal aus. Um keine verfälschten Suchergebnisse zu erhalten, nutze ich den Tor Browser und gebe dort „freiberufler projekte“ in google.de ein. Hier finde ich mich tatsächlich auf Platz 66 wieder. Wenn ich auf die Keyword-Historie in der SISTRIX Toolbox klicke, um zu schaun, von wann die Messung war, finde ich als jüngsten Tag der Messung den 6.7.2015 angegeben – heute ist aber der 5.7.2015?! Im Kurverndiagramm wird die jüngste Messungen leider nicht angezeigt – vielleicht weil Sie erst morgen stattfand?! Solche Bugs tragen zwar nicht dazu bei, dass ich dem Tool absolute Exaktheit bescheinigen würde, jedoch scheint es grob zu stimmen. Und die Rankings meiner Lieblings-Keywords händisch durchzugehen ist sicherlich auch keine Alternative …

Fazit: Trotz der vielen kleinen Nicklichkeiten ein durchaus spannendes Tool – in das ich mich gerne vertiefen möchte! Leider wird mein Testaccount mit vollem Funktionsumfang in 14 Tagen abgeschalten. Also möchte ich wissen, an welche Features ich mich besser nicht gewöhne, wenn ich nicht monatlich zwischen 100€ und 400€ netto berappen mag:

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Hier findet man die kostenlosen Tools von SISTRIX: SISTRIX Smart ist die abgespeckte Version von SISTRIX Toolbox, welche ich mir ein anderes Mal anschaun werde.

WordPress: Google Analytics integrieren

Disclaimer: Der folgende Beitrag ist keine juristische Beratung zum Thema Google Analytics. Auch gibt es keine Garantie, dass diese Anleitung zu einer datenschutzkonformen Einbindung von Google Analytics führt. Wer rechtliche Fragen hat, sollte im Zweifelsfall einen Anwalt konsultieren.

Allgemeines

Sämtliche interessanten Reports finden sich in Google Analytics selbst, weshalb die einschlägigen WP-Plugins nur rudimentäre Reports bereitstellen. Der wichtigste Report ist die Übersicht zu den Besuchen und Absprungraten einzelner Seiten (VERHALTEN -> Websitecontent -> Alle Seiten)

Der Datenschutz-konforme Einsatz von Google Analytics ist in Deutschland spätestens seit 2013 eine besondere Herausforderung. Rechtsanwalt Schwenke stellt die diesbezüglichen Anforderungen an Webmaster hier vor. Er ergänzt sie um die Empfehlungen für die Anforderungen durch mobile Nutzung.

Für die Erstellung einer Datenschutzerklärung nutzt man den  Datenschutzerklärungs-Generator von RA Schwenke.

Für diese Anleitung wird vorausgesetzt, dass Du einen Google Analytics-Account hast und dort ein Property zu Deiner WordPress-Instanz angelegt hast.

WP-Plugin: Google Analytics by MonsterInsights

Initialisierung

Damit Google Analytics mit dem Sammeln der Daten auf Deiner WordPress-Instanz beginnen kann, musst Du Dich bei Google Analytics authentifizieren: Dashboard -> Autheticate with Google Account -> Wizard ausfüllen. Mit einer Verzögerung von bis zu 24 Stunden erscheinen nun die Tracking-Ergebnisse.

Anonymisierung IP-Adresse

Für WordPress eignet sich das Plugin Google Analytics for WordPress by MonsterInsights. Mit diesem Plugin kann man zumindest die geforderte IP-Anonymisierung vornehmen: Menüpunkt: Insights -> Settings -> Tracking -> Demographics -> Anonymize IP Adress.

Custom-Code in MonsterInsights

Um den Anforderungen an die mobile Nutzung gerecht zu werden, muss man dem Nutzer die Möglichkeit bieten ein Stop-Tracking-Cookie zu setzen. Hier das Code-Snippet von RA Schwenke, was das umsetzt:

// Set to the same value as the web property used on the site
var gaProperty = 'UA-XXXXXXXX-Y';
var disableStr = 'ga-disable-' + gaProperty;
 
// Disable tracking if the opt-out cookie exists.
if (document.cookie.indexOf(disableStr + '=true') > -1) {
  window[disableStr] = true;
}
 
// Opt-out function
function gaOptout() {
  document.cookie = disableStr + '=true; expires=Thu, 31 Dec 2099 23:59:59 UTC; path=/';
  window[disableStr] = true;
}

Den eigenen UA-Code einsetzen (den findet man bei Insights -> Settings -> General -> Analytics Profile). Dann das Snippet in Insights -> Settings -> Tracking -> Compatibility -> Custom Code einfügen und speichern. In der durch den Generator erzeugten Datenschutzerklärung ist ein Link, durch welchen der Besucher den obigen Code schließlich aktivieren kann.

Erfolgskontrolle: Ausloggen aus WordPress (weil MonsterInsights per default Administratoren und Redakteure vom Tracking ausschließt). Klicke den Link „… klicken Sie bitte diesen Link …“ in der Datenschutzerklärung und prüfe, ob ein Cookie mit dem Namensbestandteil ga-disable- angelegt wurde. Hier findest Du Kurzanleitungen um die Cookies in den verschiedenen Browsern anzuzeigen.

 

WP-Plugin: Google Analytics Dashboard for WP

TBC

Initialisierung

Folge einfach den Anleitungen von „Plugin autorisieren“.

Anonymisierung IP-Adresse

Tracking-Code -> Grundeinstellungen -> Basic Tracking -> „IP-Adressen anonymisieren“

Fitmachen für mobile Nutzung

https://drschwenke.de/google-analytics-mobile-nutzung-update-anleitung#jqueryopt