Canon i-sensys MF8239Cn: Ausdruck zu klein

Nun, die Usability und die Verständlichkeit des Handbuchs dieses Multifunktionsdruckers lassen zu wünschen übrig. Was die Druckeigenschaften selbst angeht, kann ich mich eigentlich nicht beschweren.

Ich habe von Zeit zu Zeit das Problem, dass der Drucker aus heiterem Himmel entscheidet, ein DIN-A4 Dokument nur in DIN-A5-Größe zu drucken. Nachdem ich nun schon eine halbe Stunde erfolglos auf der Suche nach der verdorbenen Einstellung war, habe ich aufgegeben und mich für einen Workaround entschieden:

Sobald ich nun auf Dokument drucken gehe, klicke ich auf Eigenschaften und wähle im Tab „Grundeinstellungen“ jetzt eine manuelle Skalierung von 130% aus. Auch wenn es sich schmutzig anfühlt, es funktioniert.

Fonic: Benutzung des Surfsticks an der Landesgrenze

Wenn Du den Fonic-Surfstick nahe der Landesgrenze benutzt, kann es (z.B. bei veränderten Wetterlagen) passieren, dass nur ein Roaming-Netz als Verbindung angezeigt wird. Im Folgenden findest Du Infos, was man dagegen tun kann.

Wenn Du grenznah wohnst solltest Du bei Einstellungen -> Optionen -> Netzwerk immer das Roaming-Kästchen aktiviert haben, damit Du wenigstens mitbekommst, wenn Du automatisch ins teure Roaming-Netz verbunden wirst.

Dank der Auskunft eines freundlichen Hotline-Mitarbeiters weiß ich nun, dass egal welchen Fonic-Tarif man hat (ich habe z.B. die Tagesflatrate), bei Roaming immer die gleiche Daten-Roaming-Gebühr zahlt. Diese beträgt aktuell für Polen 0,23€/1 MB und z.B. für die Schweiz aktuell 1,20€/100 KB. Zwar sind kostengünstigere Auslandspakete zusätzlich buchbar, aber ich habe ja eigentlich deutsches Netz und möchte das auch nutzen.

Bei älteren Surfsticks kann man nun nicht (einfach) einstellen, dass die Daten-Roaming-Nutzung unterlassen wird.

Also kannst Du ganz einfach bei der Hotline anrufen: 0176/8888 0000 (Du wirst nach der Nummer Deiner fonic-Simkarte gefragt, nach den ersten drei Zeichen des Kennwort Deiner Internet-Kundenaccounts, nach Deinem Namen und Geburtstag). Die Rufnummer der Hotline ist eine ganz normale Handynummer; Du zahlst also von Deutschland aus nicht mehr, als bei einem Anruf einer normalen Handynummer. Dort sagst Du, dass Du Dein Datenroaming sperren möchtest. Der Mitarbeiter hat gesagt, nach 2-3 Stunden kommt eine SMS und danach wäre die Sperre erst wirksam. Dies entspricht jedoch nicht meinen Erfahrungen. Die SMS kommt u.U. wesentlich später, wenn überhaupt. Einfach im Halbstunden-Takt den Surfstick aus dem Computer ziehen und wieder reinstecken. Irgendwann siehst Du wieder wie gewohnt die deutsche Internetverbindung.

Falls Du irgendwann den Surfstick doch wieder im Ausland nutzen möchtest, musst Du das Datenroaming wieder über die Hotline entsperren lassen.

UPDATE: Gelegentlich erscheint doch wieder das ausländische Netz in der Anzeige, sofern man bei Mobile Partner die Option -> Netzwerk -> Anmeldungsmodus -> „Automatisch suchen und anmelden“ gwählt ist. Wenn man sich darüber dann verbinden will, funktioniert das natürlich nicht, weil Fonic das Datenroaming ja gesperrt hat. Die Lösung ist einfach: die Option „Manuell suchen und anmelden wählen“ und dann O2-de unter den angeziegten Netzen wählen.

Eigene Chrome Extension nutzen

Um eine selbst entwickelte Chrome Extension zu nutzen, müssen die Quellcode-Dateien als „Entpackte Erweiterung“ geladen werden.

Nimm beispielsweise „remove-element“, die ein Element auf einer Webseite temporär entfernen kann. Dies ist für einen Web-Entwickler in manchen Situationen sinnvoll. Hier findest Du den Quellcode, den Du als ZIP downloadest:

Chrome Extension packen

 

Auf Deinem Rechner entzippst Du das Paket. Anschließend öffnest Du in Chrome die Erweiterungen:

Chrome Extension packen2

Dann hakst Du Entwicklermodus an und klickst auf „Entpackte Erweiterung laden“:

Chrome Extension packen3

Du navigierst bis zum Ordner, in dem sich die Manifest-Datei befindet und klickst „OK“. Nachdem Du Chrome neu gestartet hast, kannst Du Deine Erweiterung nun nutzen:

Chrome Extension packen4

Das richtige Template für Deine Homepage aussuchen

Früher habe ich mit zwei linken Händen Homepages selbst gebastelt – so sahen die dann auch aus. Heute bin ich schlauer und nutze Templates, also „Gerüste“ von Design-Profis, die ich nur noch mit meinem Content füllen muss. Hier erfährst Du, wie Du das richtige Template aussuchst.

Ich gehe also auf eine Plattform, auf der man Templates kaufen kann, z.B. Theme-Forest. Meistens bekommst Du in Theme-Forest eine Live-Vorschau Deines Templates – Du kannst sie also fast wie in Echt ausprobieren! Beachte bei den Preisen, dass hier noch 2$ für die Bezahlung mit Paypal hinzukommt und noch eine Umsatzsteuer, die bei mir das letzte Mal bei 21,3% lag. Die Standard-Lizenz ist auch nur für ein Endprodukt gültig; für Lizenzdetails siehe hier.

Zuerst also suche ich nach einem Template zu meinem Thema. Wenn ich beispielsweise eine Homepage zum Bewerben einer Wohnung baue, gebe ich „property“ (engl. für Immobilie) ein. Außerdem filtere ich nach dem Preis: teurer, als 30$ darf es bei mir meist nicht sein. Auch filtere ich nach dem Template Typ. Am wichtigsten sind für mich WordPress-Templates oder Site Templates (das sind einfache Web-Templates, die auf „nichts“ aufbauen).

Die jetzige Auswahl an Templates ist schon recht vernünftig. Nun lege ich mir eine (Excel-)Tabelle an, mit verschiedenen Kriterien, um die einzelnen Templates zu beurteilen. Diese Tabelle wird im Laufe der Sichtung wahrscheinlich noch um das eine oder andere Kriterium wachsen, weil mir etwa in einem Template ein Feature geboten wird, was ich unbedingt haben möchte.

Es gibt projekt-spezifische Kriterien, und allgemeine Kriterien, die immer wichtig sind. Letztere sind:

1.) Responsive Design: Heutzutage muss eine erfolgreiche Homepage auch an die mobilen Nutzer denken. Google sortiert Websiten, die das missachten gnadenlos von der mobilen Suche aus. Deine Seite soll also auch auf Tablets und Smartphones schön aussehen, nichts anderes bedeutet Responsives Design. Als Schnelltest kannst Du einfach mal im Chrome auf das Smartphone-Icon klicken und ein Device aussuchen:

2.) Geschwindigkeit: Mindestens der sichtbare Bereich muss schnell geladen werden. Ob etwas im nicht-sichtbaren Bereich länger zum Landen braucht, ist erstmal zweitrangig. Der Besucher muss sich ohnehin erst einmal ein paar Sekunden zurecht finden.

3.) Einfache Navigation: Selbst wenn ein Design-Papst das Template entworfen hat; die meisten Leute wollen nicht erst durch ein Labyrinth an Menüs, zweifachen Dropdown-Listen und Klickpfaden, um zufällig und mit Kopfschmerzen zu ihrem Ziel zu gelangen. Die Regel lautet also: die Navigation muss so einfach sein wie möglich. Wenn Du selbst zu lange brauchst, um Dich zu orientieren, verwerfe das Template.

4.) Ästhetik: Das Template soll modern und schön sein und im Idealfall noch den besonderen Kick haben (zum Beispiel mit smarten Hover-Effekten).

5.) Browser-Kompatibilität: Es ist keinesfalls selbstverständlich, dass das Template auf jedem Browser gleich aussieht. Daher öffne die Live-Vorschau mal mit verschiedenen Browsern aus (mind. Chrome, Firefox und Internet Explorer).

SPAM-Verdacht: Delivery Status Notification (Failure)

Eine Email mit Betreff: „Delivery Status Notification (Failure)“ löschst Du erstmal nicht leichtfertig, weil sich dahinter ja etwas Wichtiges verbergen kann. Mit diesem Artikel kannst Du solche Emails zukünftig als Spam entlarven.

1.) Du läßt Dir den sogenannten Quelltext der Email anzeigen:

Delivery Status Notification (Failure)

2.) Viele Werte im Quelltext einer Email können gefälscht werden. Beim aller-obersten „Received“ ist das jedoch nicht möglich, denn diese kommt von Deinem eigenen Mailserver (bzw. dem Deines Providers). Die erste Zahl in eckigen Klammern bezeichnet den Computer, von dem Dein Mailserver die Email bekommen hat:

Delivery Status Notification (Failure) 2

3.) Mit dem IP Location Finder kannst Du nun den „Wohnort“ dieses Computers ermitteln. Wenn der Computer nun in China oder Russland steht und ich normalerweise keine Emails von dort bekomme, schmeiss ich die Email einfach weg. Im konkreten Fall meiner Email mit dem Betreff: „Delivery Status Notification (Failure)“ stand der Computer jedoch in New York, woher ich durchaus eine Email bekommen könnte. Nun war jedoch der Absender angeblich: „MAILER-DAEMON@projekt-fisch.de“, wobei projekt-fisch.de die Domain zu meiner eigenen wunderbaren Projekt-Suchmaschine für Freelancer ist. Mein eigener Server steht jedoch in Frankfurt und nicht in New York, weshalb ich diese Email nun bedenkenlos löschen konnte.