Reverse Charge (Facebook, Google, Twitter) mit Lexoffice korrekt buchen

[Disclaimer: Ich bin kein Steuerberater und übernehme für die Richtigkeit des Folgenden keine Haftung]

Ähnlich der Umsatzsteuererhebung bei inländischen Lieferanten ist auch das Reverse Charge-Verfahren für Nicht-Kleinunternehmer ein Nullsummenspiel. Meldung an Finanzamt über die Umsatzsteuerschuld bei gleichzeitiger Anmeldung der Vorsteuer in gleicher Höhe.

Facebook stellt als Unternehmen mit Sitz in Irland einem deutschen Unternehmen keine Umsatzsteuer in der Rechnung aus: https://www.facebook.com/business/help/133076073434794

Es schreibt nur lapidar, dass man sich da selbst drum zu kümmern habe.

Antwort vom Lexoffice-Support: „Facebook stellt keine USt aus, da es sich um eine sonstige Leistung von einem Unternehmen aus einem anderen EU-Land handelt, oder aus einem Drittland. Je nach dem ob es von Facebook USA, oder einer EU-Niederlassung kommt. Es greift dann das Reverse Charge verfahren. Sind Sie Kleinunternehmer? Dann können Sie die abzuführende USt in der Jahreserklärung anmelden. Ansonsten buchen Sie einfach die entsprechende Kategorie (Fremdleistung §13b EU/Nicht EU) und die Meldung geschieht automatisch.“

Anmerkung: Dies geschieht in Art der Ausgabe beim Belegerfassen.

Twitter

In einer Twitter-Rechnung wird dies zwar nicht explizit erwähnt, wie ich es eigentlich erwarten würde, aber in der Twitter Hilfe wird unter Geschäftliche Verwendung geschrieben: Berechnen wir Umsatzsteuer? Dein Anzeigenerwerb erfolgt über Twitter International Company (mit Sitz in Irland). Wir berechnen für deinen Account keine Umsatzsteuer. Du bist dafür verantwortlich, diese Steuer selbst zu berechnen und die Umsatzsteuer zum lokalen Satz deines EU-Mitgliedsstaates abzuführen.

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