BackWPup

Backup

Zum backuppen der Datenbankinhalte und Dateien eines WordPress-Blogs empfiehlt sich BackWPup. Die Installation unterscheidet sich nicht von anderen WP-Plugins. BackWPup hat sogar einen eigenen Menüpunkt, unter dem die Backups dann geplant werden. Hier die vollständige Anleitung.


Datensicherung im Verzeichnis auf WP-Instanz

Die Backup-Dateien liegen (beim Modus ‚Backup to folder’/’Backup in Verzeichnis‘) anschließend unter wp-content\uploads. Diese kann man dann entzippen und grob auf Vollständigkeit überprüfen. Und am besten gleich einen täglichen Backup-Plan aufsetzen. Habe es gerade überprüft: die geschedulten Backups haben funktioniert. Wenn ich mir überlege, wie lange ich nach so einem Tool gesucht habe (habe viele Schrott-Backup-Plugins vorher ausprobiert) bin ich von BackWPup inzwischen überzeugt. Sinnvollerweise backupped BackWPup die gebackuppten Dateien selbst nicht wieder, was ja zu exponentiellem Platzverbrauch führen würde.

Datensicherung via AWS S3-Service

Eine vernünftige Backup-Strategie legt die Backups natürlich auf einen anderen Computer ab, damit bei einem Totalausfall des Computers der WP-Instanz die Backups nicht verloren gehen. Hier bietet sich mit S3-Service die Cloud an. Natürlich werden dann die Daten bei einem US-Fremdanbieter gespeichert und man muss sich entscheiden, ob die Daten sensibel sind und ob man das dann will. Hakt man nun im Tab „Allgemein“ ‚Backup zu einem S3-Service‘ an, erscheint ein weiterer Tab ‚Ziel S3-Service‘. Vollständige Anleitung

Probleme traten auf, da mein IAM-User noch keine S3-Zugriffsrechte hatte. Des Weiteren hatte ich den falschen S3-Server (bzgl. Region) angegeben: der muss bei WP-Backup dem entsprechen, was beim Bucket angelegt wurde.

 

Restore

Beim Upgrade von WordPress hat’s mir tatsächlich meinen Admin-Bereich zerschossen, weshalb ich restoren musste.

Die Dateien aus dem gezippte Backup-Archiv extrahieren. Als Sicherheitsfanatiker kopiere ich die aktuellen Dateien aus meiner WP-Instanz trotzdem nochmal irgendwohin. Dann lösche ich die Dateien in der WP-Instanz vollständig. Dann kopiere ich die extrahierten Dateien in den root-Ordner der WP-Instanz. Und tatsächlich hat es funktioniert – ich habe den gleichen Stand, wie vor meinem verunglückten Updateversuch.


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